Deutscher Verband der Ergotherapeuten
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54. Ergotherapie-Kongress in Köln

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ET in Deutschland auf einen Blick

Praktizierende Ergotherapeuten ca. 35 000
Mitglieder im DVE mehr als 12 000
Verteilung Frauen/Männer 85 % weiblich
Schulen für Ergotherapie ca. 170
Niedergelassene Ergotherapeuten
(nur DVE-Mitglieder)
3.709
Stand 30.06.2006


Ergotherapeutische Fachbereiche
Neurologie, Pädiatrie, Orthopädie, Traumatologie, Rheumatologie, Psychiatrie, Psychosomatik, Innere Medizin, Geriatrie und angrenzende Bereiche.

Ergotherapeutische Tätigkeitsbereiche
Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken, teilstationäre Einrichtungen, Sonderkindergärten, Sonderschulen, Werkstätten für Behinderte, Tagesstätten, ambulante Rehabilitationszentren, Altenpflegeheime, Praxen u. a.

Die wichtigsten Indikationen für die Verordnung von Ergotherapie
z. B. Apoplektischer Insult, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, chronische Polyarthritis, Entwicklungsstörungen, neuropädiatrische Erkrankungen, Wahrnehmungsstörungen, Erkrankungen der Wirbelsäule, Multi-Infarkt-Demenz, Zustand nach traumatischer Schädigung und operativer Versorgung, Querschnittlähmung, Hirnverletzungen, Krebserkrankungen, psychiatrische Erkrankungen, geistige Behinderung.

Ergotherapeutische Behandlungsverfahren
Motorisch-funktionelle Verfahren werden bei Patienten mit körperlichen Beeinträchtigungen benötigt

Neurophysiologische Verfahren
wirken bei Patienten, die unter einer Beeinträchtigung der Funktionen des Zentralen Nervensystems (ZNS) leiden

Neuropsychologische Verfahren
werden bei Patienten mit kognitiven Störungen eingesetzt

Psychosoziale Verfahren
finden Anwendung bei Menschen mit psychischen Erkrankungen und psychosozialen Problemen

Arbeitstherapeutische Verfahren
schaffen wirklichkeitsnahe Bedingungen für die künftige Arbeitssituation

Adaptive Behandlungsverfahren
helfen dem Patienten durch z. B. Rollstuhlversorgung, Hilfsmittel oder Umfeldanpassung mit seinen vorübergehenden oder bleibenden Defiziten zurecht zukommen





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