Deutscher Verband der Ergotherapeuten
  HomeKontaktSuche
DVE Copyvermerk   Bereich InformationBereich ServiceBereich BildungswegeBereich Evidenzbasierte Praxis
54. Ergotherapie-Kongress in Köln

Home // Informationen // Über die Ergotherapie // Die Geschichte der Ergotherapie

Die Geschichte der Ergotherapie

2005 Die ersten ergotherapeutischen Praxen werden nach IQH-Excellence - der Qualitätssicherung in der Heilmittelversorgung zertifiziert. Auf der Mitgliederversammlung im Mai 2005 wird die DVE grundlegend verändert und der Vorstand von sieben auf vier Mitglieder verkleinert, die alle hauptamtlich tätig sind. Dieser Satzungsänderung waren intensive Diskussionen vorausgegangen. Der 1. Master-Studiengang Ergotherapie beginnt an der Fachhochschule Hilderheim/Holzminden/Göttingen. Der DVE versucht intensiv, Prävention und Gesundheitsförderung in den Blickwinkel der Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten zu rücken. Die Diskussionen um die Inhalte der bevorstehenden Gesundheitsreform intensivieren sich zum Jahresende. Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sorgen sich um ihren Arbeitsplatz. Viele weichen in die Selbständigkeit aus, doch auch hier wird der Markt immer enger.

2004 Der DVE besteht seit 50 Jahren. Dieses Ereignis wird auf dem jährlich stattfindenden Ergotherapie-Kongress im Mai in Karlsruhe gefeiert. Das "Berufsprofil Ergotherapie" wird veröffentlicht. In diesem Buch wird erstmals zusammenfassend ein aktuelles Bild der deutschen Ergotherapie aufgezeigt und der derzeit stattfindende Paradigmenwechsel dokumentiert. Im Sommer werden neue Heilmittel-Richtlinien in Kraft gesetzt, die für große Umsetzungsprobleme sorgen und die Patientenversorgung erschweren. Die Existenz der Praxen und deren Mitarbeiter ist gefährdet. Der neue Indikationskatalog Ergotherapie stellt die derzeitigen Leistungen im ambulanten und stationären Bereich dar. Der DVE hat ca 12.000 Mitglieder.

2003
Erstmals gibt es eine Leistungsbeschreibung für den stationären Bereich.
Der DVE hat ein QM-System für Ergotherapeutische Praxen erarbeitet.
Das Gesetz zur Modernisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung sorgt für viel Aufregung, denn die geplanten massiven Zuzahlungserhöhungen würden für Patienten den Zugang zur ergotherapeutischen Behandlung erschweren.
An der FH Osnabrück wird die erste Professur für Ergotherapie besetzt.
Der DVE wird Mitglied bei ENOTHE.
Die Schulneugründungen erreichen mit ca 170 Schulen ein sehr hohes Niveau.

2002
Das kollabierende Gesundheitswesen und die damit verbundenen Sparvorschläge und Gesetze sorgen auch bei den Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten für Existenzängste. Der Stellenabbau und die hohe Ausbildungszahl sorgt für einen gravierenden Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Die Bezahlung der Angestellten wird immer schlechter.
Das Thema "Forschung" wird auch im DVE intensiver diskutiert und bearbeitet.

2001
Die Heilmittel-Richtlinien und die Rahmenempfehlungen treten Mitte 2001 in Kraft. Der Indikationskatalog für die ambulante Ergotherapie wird veröffentlicht, hier sind beide Regelwerke miteinander verzahnt.
Das Strukturkomitee des DVE wird in Leben gerufen, um "....die effektiv und effizient arbeitenden Kräfte und Organisationsstrukturen zu benennen und zu stärken." Der Vorstand des DVE gibt sich die in der Satzung benannte Geschäftsordnung mit Anforderungsprofilen für die einzelnen Ämter sowie Führungsgrundsätze.
Der DVE hat ca. 11.000 Mitglieder.

2000
Am 01.07.2000 tritt die 1999 verabschiedete neue Ausbildungs- und Prüfungsverordnung in Kraft.
Heftige Diskussionen um die neuen Heilmittel-Richtlinien nach § 92 SGB V und harte Verhandlungen um die Rahmenempfehlungen nach § 125 SGB V finden statt. Im stationären Bereich finden intensive Diskussionen um die DRGs statt, die auch beim DVE viele personelle Ressourcen binden.
Der DVE beschäftigt sich immer intensiver mit dem Thema der Qualitätssicherung. Der Ausbildungsausschuss entwickelt ein internes Qualitätsmanagementsystem für ET-Schulen (Qintern), das später das bisherige DVE-Zertifikat ablösen wird.

1999
Am 1.1.99 tritt das Gesetz zur Änderung der Berufsbezeichnung in "Ergotherapeut/in" in Kraft.
In der Geschäftsstelle wird das Referat Praxen neu besetzt und auf eine volle Stelle ausgeweitet. Darüber hinaus wird eine halbe Stelle für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit eingerichtet.
Der DVE veröffentlicht seinen ersten Bildungsplan.
Die Mitgliederzahl steigt auf knapp 10.000 an.

1998
Wahl der Vorsitzenden Reinhild Ferber.
Am 16.6.98 wurde die Gesetzesänderung zum Ergotherapeutengesetz (als Anhang zum Psychotherapeutengesetz) beschlossen. Hiermit wurde die Änderung der Berufsbezeichnung von Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten in Ergotherapeuten festgelegt.
Mit dem 1. Upgrading Studiengang für deutsche Ergotherapeuten an der Hogeschool Zuyd (Holland) beginnt die Akademisierung in Deutschland.
Einrichtung zweier weiteren Stellen im Bereich der Sachbearbeitung in der Geschäftsstelle des Verbandes.
Der Verband zählt 9.500 Mitglieder.

1997
Der 1. Weiterbildungsstudiengang Ergotherapie der Fachhochschule Osnabrück startet mit der Zielsetzung der weiteren Professionalisierung der Ergotherapie auf der Basis wissenschaftlicher Begründung und zunehmender Überprüfbarkeit ihrer therapeutischen Aktivitäten. Er orientiert sich am Paradigma der Handlungsfähigkeit des Menschen und deren Wiederherstellung.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Heilmittelverbände (BHV) e.V. wird gegründet. Clara Scheepers wird zur Vorsitzenden gewählt. Angesichts der Kürzungen und Belastungen im Gesundheitswesen haben sich die Heilmittelerbringer - insgesamt sechs Verbände der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie - zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Interessen zu vertreten. Dieser Dachverband wird zukünftig auf der Grundlage einer Gesetzesneuregelung für spezielle Fragen der Heilmittelversorgung der Ansprechpartner für das Bundesgesundheitsministerium, die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Gesetzliche Krankenversicherung sein.

1996
Der Verband der Deutschen Ergotherapieschulen (VDES) wird gegründet, der sich u. a. der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Ausbildung widmet.
In der Geschäftsstelle des Verbandes werden neue hauptamtliche Stellen eingerichtet: für den Funktionsbereich Praxen und Öffentlichkeitsarbeit sowie eine halbe Stelle für den Bereich Finanzwesen und Kongress. Darüber hinaus wird eine weitere halbe hauptamtliche Stelle im Bereich der Sachbearbeitung eingerichtet.
Ende des Jahres gelingt es durch Massenprotestaktionen, die Politiker davon zu überzeugen, dass die Heilmittel zur medizinischen Grundversorgung gehören. Die Mitgliederzahl entwickelt sich auf 7.500 Mitglieder.

1995-1998
Der 1. Weiterbildungslehrgang zum Fachergotherapeuten/in für Psychiatrie und Psychosomatik wird durchgeführt. Er dient der Weiterqualifizierung von Ergotherapeuten, die im psychiatrischen und psychosomatischen Fachbereich tätig sind. Die anderen Fachbereiche der Ergotherapie arbeiten daran, eine ähnliche Qualifizierungsmaßnahme anzubieten.

1994
Auf der Mitgliederversammlung des Berufsverbandes wird eine Berufsethik der Ergotherapie (auf der Basis der Ethik von COTEC) verabschiedet.

1993
Antragstellung des Verbandes an das Bundesgesundheitsministerium zur Novellierung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung sowie des Berufsnamens.
Erstmalige Vertretung der Heilmittelverbände in der Konzertierten Aktion des Gesundheitswesens. Sprecherin dieser Verbände war Clara Scheepers.
Erstmalige Kooperation mit einer Fachhochschule in Niedersachsen zur Einrichtung von Fachhochschulstudiengängen für herausgehobene Tätigkeiten in Lehre, Forschung und Management. Der DVE hat 6.000 Mitglieder.

1992
Der Verband ändert seinen Namen in:
"Deutscher Verband der Ergotherapeuten (Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten) e.V. "

Einrichtung eines hauptamtlichen Referates für den Funktionsbereich Aus- und Weiterbildung, besetzt durch Peter Jehn.

1991
Die Ausbildung zum Arbeitstherapeuten der Kollegen/innen aus den neuen Bundesländern wird der westdeutschen Ausbildung gleichgestellt.
Neue Tarifgespräche zwischen Vertretern der Gesundheitsberufe mit der ÖTV. Der europäische Binnenmarkt beschließt die 2. EG-Richtlinie, die länderübergreifend die paramedizinischen Berufe anerkennen soll.
Neugründung der Arbeitsgemeinschaft "Medizinalfachberufe in Therapie und Geburtshilfe" mit dem Schwerpunkt der Anhebung der Grundausbildung auf die Fachhochschule.
Durchbruch in den Kassenverhandlungen durch erstmalige Vereinbarung einer differenzierten und strukturierten Leistungs- und Preisliste mit dem VdAK. Weitergehende Verhandlungen mit den Primärkassen folgen.

1990
Wahl der Vorsitzenden Clara Scheepers. Die Jahresfortbildungstagung findet unter dem Zeichen der Vereinigung in Berlin statt. Erstmalig besuchen 400 Kolleginnen und Kollegen aus der ehemaligen DDR diesen Kongress.
Sieben Gesundheitsberufe schließen sich zur Arbeitsgemeinschaft medizinischer Fach- und Assistenzberufe zusammen. Die Mitgliederzahl beträgt jetzt 5.000.

1989/90
Öffnung der Mauer und damit auch des Verbandes für Kolleginnen und Kollegen aus den neuen Bundesländern. Der Verband erweitert sich um 5 neue Landesgruppen.
Zusammenschluss von sieben Gesundheitsberufen zur "Arbeitsgemeinschaft medizinischer Fach- und Assistenzberufe".

1988
Die Schulkommission legt einen neuen Abschlussbericht "Wege zur Qualitätssicherung in der Ausbildung zum Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten" vor.
Verlagswechsel der Fachzeitschrift "Beschäftigungstherapie und Rehabilitation" zum Schulz-Kirchner Verlag.
Verabschiedung der Satzung von COTEC (Community of Occupational Therapists for the European Communities) in Dublin. Stellvertretende Vorsitzende von COTEC ist die deutsche Delegierte Ute Steding-Albrecht.

1987
Einstellung des Geschäftsführers, Wolfgang Schränkler.
Kooperationsvertrag mit dem Fortbildungszentrum "Stellwerk" in Düsseldorf.

1986
Überarbeitung und Erweiterung der Satzung für den Verband der Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten (Ergotherapeuten) e. V. Die Mitgliederzahl wächst auf 4.000.

1984
Bei der Mitgliederversammlung in Essen wird Frau Adelheid Kiesinger zur Vorsitzenden gewählt. Verlegung der Geschäftsstelle von Bergen/Dumme nach Karlsbad-lttersbach. Der Verband hat nun 2.800 Mitglieder.

1984
Gemeinsame Sitzung des Verbandes der Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten und der Ständigen Konferenz der Schul- und Ausbildungsleiter und Vereinbarung einer erneuten Einsetzung einer "gemeinsamen Schulkommission" und einer "freiwilligen Selbstkontrolle". Vertragsverhandlungen mit den Orts- und Betriebskrankenkassen.

1983
Vorlage des Berichtes "zur Lage der Beschäftigungs- und Arbeitstherapieschulen in der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin".

1982
Ausrichtung des Weltkongresses durch das Organisationskomitee in Hamburg.

1980
Vertrag mit der VdAK über ambulante Leistungen beschäftigungstherapeutischer Behandlungen und Gebührenvereinbarung auf Bundesebene.
Einsetzung einer vom Verband finanzierten Schulkommission zum Besuch aller Schulen mit dem Auftrag, eine Bestandsaufnahme vorzunehmen und Mindestanforderungen für die Ausbildung zu erarbeiten.

1979
Leistungsrechtliche Anerkennung der beschäftigungstherapeutischen Leistungen durch die Krankenkassen.

1978
Wahl von Rega Schaefgen zur Vorsitzenden.
Etablierung des neuen Geschäftsbüros in Bergen/Dumme.

1977
Rücktritt von Frau Anneliese Budjuhn und kommissarische Übernahme der Verbandsführung durch Rega Schaefgen. Der Verband zählt nun 1.900 Mitglieder.

1. Januar 1977
Das Gesetz über den Beruf des Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten tritt in Kraft.

1974-1977
Arbeit mit den Ausschüssen des Bundesministeriums für Familie und Gesundheit am Bundesgesetz.
Erste Verhandlungen mit den Krankenkassen für die freiberufliche Tätigkeit des Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten.

1974
Frau Anneliese Budjuhn wird erste Vorsitzende. Die Mitgliederzahl entwickelt sich auf 750.

1971-1974
Erste Beschlüsse zur Berufsbezeichnung Ergotherapeut.
Die Mitgliederzahl entwickelte sich von 189 auf 500.

1971
Tarifvertrag zur Änderung und Ergänzung der Anlage 1a zum BAT, erste tarifliche Eingruppierung für Beschäftigungstherapeuten.
Rücktritt von Frau Inge Lausen und Wahl von Adelheid Lohmar (jetzt Kiesinger) zur Vorsitzenden des Verbandes der Beschäftigungstherapeuten.

1970
Erste Tarifverhandlungen für Beschäftigungstherapeuten mit der äTV.

1965-1971
Im Berufsverband findet eine kontrovers geführte Diskussion über das Berufsbild "Beschäftigungstherapeut" oder "Beschäftigungs- und Arbeitstherapeut" statt. Der Berufsverband droht in dieser Frage in zwei Verbände auseinanderzubrechen.

1965
Anstragstellung zur staatlichen Anerkennung der Beschäftigungstherapeuten auf Bundesebene durch Frau Lausen.

1963
Erste Schul- und Ausbildungsleiterkonferenz in Berlin (West). Der Verband zählt nun 174 Mitglieder.

1961
Gründung der Fachzeitschrift "Beschäftigungstherapie und Rehabilitation".

1959
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wird Frau Inge Lausen zur Vorsitzenden gewählt.

1958
Das Sozialministerium von Niedersachsen setzt eine Neufassung über die staatliche Anerkennung als Beschäftigungstherapeut und die Prüfungsordnung für Beschäftigungstherapeuten in Kraft.
2. Weltkongress in Kopenhagen, Aufnahme des Deutschen Bundesverbandes der Beschäftigungstherapeuten als 12. Mitglied in den Weltverband.

1957
Die Mitgliederzahl wächst auf 138 an.

1956
Bei einem Stand von 20 Mitgliedern konnte Frau Boll die Aufnahme des nationalen Verbandes in die Weltorganisation beantragen.

1. Oktober 1954
Aus der Arbeitsgemeinschaft gründet sich der Verband der staatlich anerkannten Beschäftigungstherapeuten e.V., erste Vorsitzende wurde Frau Annemarie Boll.

1953
Veröffentlichung des ersten ministeriellen Erlasses zur Einrichtung von staatlich anerkannten Schulen für Beschäftigungstherapie im niedersächsischen Ministerialblatt Nr. 9.
Erster Kurs an der Schule für Beschäftigungstherapie am Annastift Hannover.

August 1950
Am 12. August 1950 Gründung der ersten Arbeitsgemeinschaft für Beschäftigungstherapeutinnen.

1948-1950
Zwei weitere Lehrgänge fanden statt, bei denen insgesamt 15 Beschäftigungstherapeutinnen ausgebildet wurden.

Mai 1948
Abschluss des Kurses mit einer Prüfung der Teilnehmer.

April 1947
Erster Lehrgang für Beschäftigungstherapie in Bad Pyrmont mit Unterstützung des britischen Roten Kreuzes. Eine englische Beschäftigungstherapeutin leitete den Kurs.




Login / Mitgliederzugang
Mitgliedsnr:
Passwort:

Alle Informationen mit dem Schlüssel- symbol sind nur DVE-Mitgliedern zugänglich.
andere E-Mail Adresse?
Passwort vergessen?
Mitglied ohne Passwort?
noch kein Mitglied?

DVE kurz notiert
mehr

Forum des DVE
Klicken Sie hier

Fachzeitschrift


weitere Infos

Adobe Acrobat Reader
Für das Lesen der PDF-Dokumente benötigen Sie den Acrobat Reader von Adobe. Klicken Sie hier, um ihn downzuloaden: