Vom Selbstbewusstsein zur Selbstwirksamkeit
Selbstwert, Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit sind zentrale Voraussetzungen für Handlungsfähigkeit und Wohlbefinden im Alltag. In der ergotherapeutischen Praxis spielen sie eine entscheidende Rolle – besonders bei Menschen mit psychischen oder chronischen Erkrankungen. Doch was bedeuten diese Konzepte genau, und wie lassen sie sich gezielt fördern?
Die Fortbildung vermittelt theoretische Grundlagen und zeigt praxisnahe Modelle, um Selbstwirksamkeit durch konkrete, alltagsbezogene Betätigungen zu stärken. Der Fokus liegt auf handlungsorientierten Methoden für Jugendliche und Erwachsene, die das Vertrauen in die eigene Kompetenz fördern.
Neben der Vermittlung ergotherapeutischer Tools bietet das Seminar Raum für persönliche Reflexion: Wie gehen wir als Therapeut:innen mit diesen Themen um – und was stärkt eigentlich unser eigenes Gefühl von Selbstwirksamkeit?
Ziele der Fortbildung
Bedeutung von Selbstwert, Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit in der Ergotherapie.
Referent:in
- Ausbildung Jugend-, Heim- und Heilerzieherin
Tätigkeit: Wohnheim für psych. Behinderte, Übergangswohnheim für psych. Kranke, Jugendwohngruppe, Päd. Fachkraft in Kindergärten, Leitung eines Kindergartens - Ausbildung Ergotherapeutin
Tätigkeit: Flexible Jugendhilfe, Familienbetreuung, Frauentherapiezentrum, 2005-2019 Leitung Praxis für Ergotherapie Frauentherapiezentrum - aktuell selbstständig
Tätigkeitsschwerpunkte
- seit 2007 selbstständig im Bereich Trainings, Workshops, Fortbildungen zu psychischen und psychiatrischen Themen
- Angebote für Firmen im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement, psychische Gesundheitsgefährdung
- Privatklient:innen im Bereich psychische Erkankungen und Burnout, Supervision
Fort- und Weiterbildungen
- Missbrauch bei Kinder und Jugendlichen
- div. Fortbildungen in Traumatherapie (Hilsenbeck, Sack, Downing, Matthes)
- gepr. Systemischer Business Coach (DVCT)
- zertifizierte Systemische Betriebliche Gesundheitsmanagerin (istob)
- Supervisorin
Homepage: www.ankeschreiner.de
Publikationen
- Schreiner A. (2011): Das Trauma nicht zum Thema machen. ergopraxis 6, S. 24 - 27. Thieme ergopraxis_1106_s24ff_Trauma.pdf
- Schreiner A. (2016): Aus der Ohnmacht zur Handlung. Fachzeitschrift Ergotherapie Austria, Ausg. 1, S.20-26
- Schreiner A., Jungwirth L. (2016): Systemische Tools zur ergotherapeutischen SMART - Zielfindung, Praxis Ergotherapie, Ausg. 4
- Presseinformation (2016): Ergotherapeuten stabilisieren Menschen mit Trauma – auch Flüchtlinge aus Kriegsgebieten, DVE
- Schreiner A. (2023): Achtsame Selbstwahrnehmung üben - Selbstfürsorge im Berufsalltag, Et Reha 62. Jg., 2023, Nr. 2: 14-18, Hrsg. DVE
- Presseinformation (2023): Burnout: Vollbremsung von Hundert auf Null, DVE
- Interview von D. Ottinger mit D. Krämer und A. Schreiner (2026): „Betätigung ist unser Feld.
Und Ergotherapie ist immer ein"
Kompetenzgewinn“, Et Reha 65. Jg., 2026, Nr. 4: 26-29, Hrsg. DVE
Hinweise
Alle Tools werden mit eigenen Themen trainiert.
Literatur
- Potreck-Rose, Jacob (2003): Selbstzuwendung, Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen. Stuttgart: Cotta’sche Buchhandlung
- Brentrup, Geupel (2012): Selbstwert, Selbstfürsorge und Achtsamkeit. Basel