Vergütungsverhandlungen 2026
In dieser Woche fand im Rahmen der Vergütungsverhandlungen 2026 der dritte Verhandlungstermin statt. Trotz engagierter Gespräche und intensiver Austauschphasen konnte bislang keine Einigung zwischen den Vertragsparteien erzielt werden.
Aufgrund der Ausgangssituation sowie unterschiedlicher Auffassungen zu grundlegenden Kommunikationsregeln und Verhandlungsgrundsätzen wurde in diesem Termin ein neues Format erprobt: Die Verhandlungen fanden mit einer kleineren Delegation statt, um zentrale Inhalte gezielter und in offenerer Atmosphäre zu besprechen. Dieses Vorgehen hat wertvolle Impulse geliefert, auch wenn eine abschließende Verständigung noch aussteht.
Derzeit sind unterschiedliche Betrachtungsweisen zu festgelegten und geschiedsten Parametern bezüglich der Personalkosten und deren Berechnung bleiben der zentrale Diskussionspunkt. Einig ist man sich hingegen bei der Berücksichtigung der Sachkosten (Ausgleich der Inflation) und der Raumkosten. Der DVE hat seinen festen Willen bekräftigt, den Prozess weiterhin konstruktiv und lösungsorientiert fortzusetzen, um zum 1. April neue Vergütungspreise zu erreichen. Die Gespräche werden am 23. März 2026 fortgeführt. Der DVE fordert eine Steigerung um 4,55 %. Selbstverständlich werden Sie auch weiterhin zeitnah über den Stand der Verhandlungen informiert.