Betätigungszentrierte Modelle in der psychiatrischen Ergotherapie
Zeitraum: 13.04.2026 - 09.05.2026
Eine Analyse zur Anwendung betätigungszentrierter Modelle durch Ergotherapeut:innen in der stationären und teilstationären psychiatrischen Versorgung
Die Betätigungszentrierung ist ein zentrales Prinzip der modernen Ergotherapie und beschreibt die Ausrichtung therapeutischer Maßnahmen auf bedeutungsvolle Tätigkeiten der Klient:innen. Obwohl der theoretische Diskurs in der Ergotherapie zunehmend von betätigungsorientierten und klientenzentrierten Konzepten geprägt ist, deutet die Praxis häufig auf eine Diskrepanz zwischen Theorie und tatsächlicher Anwendung hin.
Gerade in der psychiatrischen Versorgung, in der komplexe biopsychosoziale Faktoren eine Rolle spielen, stellt sich die Frage, inwieweit Ergotherapeut:innen betätigungszentriert arbeiten oder ob weiterhin funktionsorientierte Ansätze dominieren. Diese Arbeit möchte einen Beitrag zur aktuellen Diskussion leisten, inwieweit betätigungszentrierte Konzepte in der psychiatrischen Ergotherapie tatsächlich umgesetzt werden.
Ziel der Bachelorarbeit ist es, den aktuellen Stand der Betätigungszentrierung in der psychiatrischen Ergotherapie zu erfassen und mögliche Einflussfaktoren (z. B. institutionelle Rahmenbedingungen, Berufserfahrung, Weiterbildungen, unklare Aufgabenbereiche) auf die Umsetzung zu identifizieren.
Darüber hinaus soll untersucht werden, inwieweit strukturelle oder organisationale Barrieren eine betätigungszentrierte Arbeitsweise in psychiatrischen Einrichtungen einschränken.
Der Fragebogen besteht aus standardisierten, überwiegend geschlossenen Fragen und richtet sich an Ergotherapeut:innen in der stationären und teilstationären psychiatrischen Versorgung. Die Bearbeitung dauert etwa 10–15 Minuten.